Dienstleistungsinnovationen

Gewerkschaften setzen sich mit der „Digitalisierung von Arbeit …

Gewerkschaften setzen sich mit der „Digitalisierung von Arbeit & Dienstleistungen“ auseinander

Wie Digitalisierung die Dienstleistungsarbeit verändert – über 60 % der Beschäftigten sind inzwischen davon betroffen - und wie die Gewerkschaften hier im Sinne Guter Arbeit und mehr Lebensqualität mitgestalten wollen, war Thema der Rede von Frank Bsirske anlässlich der Dienstleistungstagung 2014 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Insbesondere die Dienstleistungsbranchen dominieren in der Gruppe der Spitzenreiter der hoch digitalisierten Branchen. Die durch Digitalisierung ermöglichte Mobilität von Arbeit und Erwerbstätigen findet an der Grenze zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung des Einzelnen statt. Frank Bsirske mahnt an, dass hier Mitgestaltung und Mitbestimmung neu miteinander verknüpft werden müssen.

Für die Gewerkschaften ist auch die zunehmende Sammlung der Daten von den Erwerbstätigen – wie aber auch der Kunden - ein wichtiges Thema: Big Data darf nicht Big Brother für Beschäftigte und Kunden werden.

Die neue Programmlinie zum Thema „Digitalisierung und Arbeit“ sollte, so Bsirske, die Gestaltung anhand von Leitlinien Guter digitaler Arbeit auf den Weg bringen.

Dies sollte ein erster Schritt sein zu einer  signifikanten und nachhaltigen Intensivierung der Dienstleistungs- und Arbeitsforschung und ihrer Verankerung und Förderung in jeweils eigenständigen Programmen. Die Gewerkschaften bieten ihre Mitwirkung bei der Ausgestaltung an, damit der digitale Umbruch zu Sozialen Innovationen, Guter Arbeit und Guten Dienstleistungen führt.