„Gute Arbeit, Dienstleistungsqualität, Gemeinwohl" - ver.di Arbeitsberichterstattung Nr. 16

27.04.2022

Die Qualität der Arbeitsbedingungen ist für die Qualität der Dienstleistung von überragender Bedeutung. Dies zeigt die Nummer 16 der ver.di-Arbeitsberichterstattung unter dem Titel „Gute Arbeit, Dienstleistungsqualität, Gemeinwohl" auf Basis einer Sonderauswertung der Repräsentativerhebung zum DGB-Index Gute Arbeit unter den Beschäftigten in den Dienstleistungsbranchen.

Ein eklatanter Unterschied: 55 Prozent der Beschäftigten mit schlechten Arbeitsbedingungen können ihre Dienstleistung häufig nicht in der Qualität erbringen, die in ihren Augen angebracht wäre. Von den Beschäftigten mit Guter Arbeit müssen hingegen nur 4 Prozent Abstriche machen, um ihr Arbeitspensum zu schaffen.

„Durch schlechte Arbeitsbedingungen werden also keineswegs nur Beschäftigte geschädigt – auch Kund*innen, Patient*innen, die Allgemeinheit geraten in Mitleidenschaft“, schreibt Christoph Schmitz aus dem ver.di-Bundesvorstand im Vorwort. „Gute Arbeit ist also kein Partikularanliegen, Gute Arbeit ist systemrelevant – oder das System taugt nichts.“

Wie eng die Prinzipien Guter Arbeit auch mit den Prinzipien des Umweltschutzes zusammenhängen, kommt in einem Interview mit der Greenpeace-Betriebsratsvorsitzenden Conny Böttger zur Sprache. Prävention ist in beiden Bereichen grundlegend, ein Handeln nach dem Motto: „Den Umweltschutz als Erfordernis des Humanismus verstehen, die Humanisierung der Arbeit als ein ökologisches Prinzip.“

Zum Download stehen rechts bereit:

  • Arbeitsberichterstattung: „Gemeinwohlfaktor Gute Arbeit“
  • Bestellmöglichkeit für die ver.di Bezirke und weiteren Gliederungen

Interessierte Einzelpersonen bitten wir, sich an ihren ver.di (Landes-) Bezirk zu wenden.

Die einzelnen Grafiken sind für Präsentationszwecke ebenfalls hier zu finden: