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Arbeiten am Limit

Neu: DGB-Index Gute Arbeit Report 2019 mit dem Themenschwerpunkt Arbeitsintensität

Mit der jährlichen DGB-Index Gute Arbeit Repräsentativbefragung wird die Qualität der Arbeitsbedingungen in Deutschland ermittelt. Ausgewertet wurden 2019 die Antworten von 6.574 Beschäftigten. Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Themenfeld Arbeitsintensität.

Die Ergebnisse zeigen unter Anderem:

  • Zeitdruck und Verdichtung prägen den Alltag für große Teile der Beschäftigten: Mehr als die Hälfte (53%) fühlt sich (sehr) häufig gehetzt, jede*r Dritte muss im Vergleich zum Vorjahr mehr Arbeit in der gleichen Zeit bewältigen.
  • Ein Viertel aller Beschäftigten kann die von ihnen geforderte Arbeitsmenge (sehr) häufig nicht in der vorhandenen Arbeitszeit bewältigen. Ist die Arbeitsmenge zu hoch, fühlen sich 57 Prozent nach der Arbeit (sehr) häufig „leer und ausgebrannt“. Ohne Überlastung liegt der Anteil bei 29 Prozent.

"Für den Schutz vor arbeitsbedingter Überlastung gibt es ein relativ simples Kriterium: Die Arbeitsmenge muss in der zur Verfügung stehenden Zeit zu bewältigen sein – und zwar unter Bedingungen, die die Arbeitnehmerinnnen und Arbeitnehmer nicht krank machen! Dafür brauchen wir mehr Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte von Interessenvertretungen und Beschäftigten. Das gilt für die Personalplanung genauso wie für die Leistungssteuerung. Denn hier wird maßgeblich über die Intensität der Arbeit entschieden. Eine Bewertung der Belastungssituation ist ohne die Betroffenen nicht möglich", so der DGB-Vorsitzende Rainer Hoffmann im Vorwort des Reports.

Der Report mit Fokus auf Arbeitsintensität steht hier zum Download bereit. Die ausführlichen Ergebnisse der Repräsentativbefragung stehen mit dem Jahresbericht 2019 zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Institut DGB-Index Gute Arbeit gibt es online unter: index-gute-arbeit.dgb.de/