Die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) trägt bislang nur unzureichend zur Verbesserung der Arbeitsqualität bei. Stattdessen drohen Arbeitsplatzabbau sowie eine höhere Arbeitsintensität und geringere Handlungsspielräume für die Beschäftigten. Das sind die zentralen Befunde des „Innovationsbarometers 2019 – Künstliche Intelligenz“ der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutliche Defizite beim Einsatz von KI-Systemen. So fürchten 66 Prozent der befragten ver.di-Betriebs-, Personal- und Aufsichtsräte in betroffenen Unternehmen, dass die Zahl der Arbeitsplätze durch den KI-Einsatze sinken wird (nur drei Prozent erwarten eine Zunahme). Zudem berichten 52 Prozent der Befragten von einer Zunahme der Arbeitsintensität (von einer Abnahme nur elf Prozent).

Den ver.di-Innovationsbarometer 2019 gibt es als gedruckte Broschüre sowie als Präsentation. Diese stehen hier außerdem zum Download bereit. Die Print-Broschüre kann über Kathrin Neuendorf (kathrin.neuendorf@verdi.de) bestellt werden.

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