Dokumentation zur zehnten ver.di-KI-Online-Veranstaltung „Das KI-Gesetz zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der EU“ vom 20.06.2024

24.06.2024

Am 20.6.24 fand von 16.30 bis 18.00 Uhr zum Thema Künstliche Intelligenz die 10. ver.di-KI-Online-Veranstaltung mit ca. 130 Teilnehmer*innen statt.

Das KI-Gesetz zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der EU
Am 13.3.2024 hat das EU-Parlament mit großer Mehrheit „die Verordnung zur Festlegung Harmonisierter Vorschriften für Künstliche Intelligenz“ (KI-VO) beschlossen. Die Verordnung soll die Einführung und Nutzung von KI-Systemen in der Europäischen Union regeln. KI-Systeme, die ein besonders hohes Risiko für die Menschen darstellen, sollen verboten werden, so etwa das „Social Scoring“ oder auch Emotionserkennungssysteme am Arbeitsplatz. Systeme mit einem hohen Risiko müssen besondere Anforderungen erfüllen, damit sie auf den Markt eingeführt und eingesetzt werden dürfen. Die Verordnung sieht sowohl für die Anbieter wie auch für die Betreiber von derartigen Hochrisiko-Systemen Anforderungen vor. In der Verordnung sind zudem Betroffenenrechte enthalten. Die Regelungen der DSGVO bleiben von der KI-Verordnung unberührt. Es wurde eine Öffnungsklausel für spezifische Regelungen am Arbeitsplatz eingeführt. Dies wird von den Referenten näher ausgeführt und zudem dargelegt, welche weiteren Schritte die Gewerkschaften als nötig erachten, aber auch wie bereits jetzt im Betrieb die Verordnung bei der Einführung von KI genutzt werden sollte.

Referenten:
Oliver Suchy, Leiter der Abteilung Grundsatz und Gute Arbeit beim DGB
Lothar Schröder, ehem. Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Der Videomitschnitt und die Präsentationen der Referenten finden sich am Ende der Website (bitte herunterscrollen).

Moderation:
Dr. Nadine Müller, Leiterin ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit

Inhaltliche Fragen bitte an Nadine Müller, organisatorische Fragen bitte an Kathrin Neuendorf richten.

 

Video-Mitschnitt der Veranstaltung (herunterladen):