"Gestaltungsempfehlungen für gute agile Arbeit "

03.12.2018

„Agil“ liegt im Trend und agile Methoden verbreiten sich zunehmend.

Aus diGAP heraus hat ver.di erste Gestaltungsempfehlungen in Form eines Fact-Sheets für gute agile Arbeit vorgelegt. Die Empfehlungen basieren auf Befragungs- und Interviewergebnissen.

Es hat sich gezeigt, dass Agilität häufig unzureichend umgesetzt und das agile Prinzip des „nachhaltigen Tempos“ vernachlässigt wird – regelmäßige Überstunden sind nach diesem Prinzip inakzeptabel. Es kommt darauf an, die Selbstorganisation der Teams sowie ihre Verfügung über zeitliche Ressourcen und Entscheidungsbefugnisse zu stärken. Dafür braucht es entsprechende Rahmenbedingungen im Unternehmen wie abgestimmte Kalkulationsmodelle, Controllingprozesse und Vertragsgestaltung mit den Kunden. Sie sind nur durch ein beteiligungs- und mitbestimmungsorientiertes Vorgehen bei der Einführung und Umsetzung agiler Arbeit herzustellen.

Tarifliche und betriebliche Regelungen sind den Beschäftigten wichtig. Sie sind ein zentraler Baustein, um einen Rahmen für gute agile Arbeit zu schaffen und die Vorteile agilen Arbeitens für die Beschäftigten zu sichern. Dabei müssen die Mitbestimmungsrechte voll zur Geltung kommen.

Die Gestaltungsempfehlungen für „Gute agile Arbeit“ gibt es hier zum Herunterladen.