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Neu: Mobile Arbeit. Empfehlungen für die tarif- und betriebspolitische Gestaltung

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird der Einsatz mobiler Endgeräte immer selbstverständlicher und ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung mobiler Geräte eröffnet den Beschäftigten verstärkt die Möglichkeit, den Ort, von dem die Arbeit erbracht wird, selbst zu wählen. Die Nutzung dieser erweiterten Freiräume muss verstärkt im Interesse der Beschäftigten organisiert werden und der Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensqualität dienen. Diesem Thema hat sich die ver.di-AG „Gute digitale Arbeit“ (Bereich Innovation & Gute Arbeit sowie Tarifpoltische Grundsatzabteilung) in Kooperation mit dem Projekt prentimo angenommen.

Mobile Arbeit betrachten wir in einem umfassenden Sinne. Dazu zählen wir Arbeitsplätze im „Homeoffice“ (bzw. „alternierende Telearbeit“), aber auch Arbeit von unterwegs. Diese Broschüre behandelt also alle Formen mobiler Arbeit mit digitalen Endgeräten (wie Laptop, Tablet, Smartphone), die nicht am Büroarbeitsplatz des Betriebs bzw. der Dienststelle erfolgt.

In dieser Broschüre haben wir uns dem Schwerpunkt der Gestaltung guter mobiler Arbeit gewidmet, damit eben die Beschäftigten die damit verbundenen Vorteile nutzen können, während Risiken und Belastungen möglichst ausgeschlossen werden sollen. Der hier vorliegende Leitfaden ist als Unterstützung für die tarifpolitischen und betrieblichen Akteure konzipiert.

Der Aufbau dieser Broschüre folgt nach einer Prozessbeschreibung der Systematik von Vereinbarungen. Zunächst sollte das Ziel der Vereinbarung (Präambel) dargelegt werden. Regelungsgegenstände und Begrifflichkeiten müssen zu Beginn klar erläutert werden (Definition). Es folgt die Festlegung der Geltungsbereiche und der betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen für mobile Arbeit. Dann werden die Empfehlungen für wesentliche Regelungsthemen und einige Textbeispiele aus bestehenden Vereinbarungen präsentiert. Am Ende finden sich Hinweise auf weitere hilfreiche Leitfäden mit Checklisten, Fragebogenvorlagen, Mustertexten und Literatur, die ergänzend zu diesem Leitfaden zur Nutzung empfohlen werden.

Die Broschüre steht in Kürze hier zum Download bereit und kann voraussichtlich Anfang April als Printversion bestellt werden.

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