Werkstatt Gute Arbeit 2023 - Dokumentation

09.01.2024

Am 30.11. / 1.12.2023 fand die jährliche Werkstatt Gute Arbeit in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin statt. 

Im Mittelpunkt standen einerseits die Befragungsinstrumente.

Die Arbeitswelt verändert sich – und diese Transformation sollte im Sinne Guter Arbeit gestaltet werden. Das ist eine enorme Herausforderung. Hilfreich dabei: Es gibt bewährte Instrumente, um herauszufinden, wo aus Sicht der Beschäftigten Handlungs- und Gestaltungsnotwendigkeiten bestehen. Deshalb wurden sowohl der DGB-Index Gute Arbeit als auch die ver.di-Wandzeitungen Gute Arbeit im Rahmen der diesjährigen Werkstatt intensiver vorgestellt – der Index in einem vorgelagerten Workshop am Donnerstagvormittag mit Thomas Krüger und Ralf Stuth aus dem ver.di-Expert*innen-Netzwerk Gute Arbeit, die Wandzeitungen und ihre unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten wurden in der Arbeitsgruppenphase vorgestellt, diskutiert und erprobt.

Der zweite Schwerpunkt waren die laufenden betrieblichen Prozesse, wobei ein Fokus auf der Frage lag, wie man von den abstrakten Ergebnissen in die konkrete Maßnahmenentwicklung und Maßnahmenumsetzung kommt.

Gute Arbeit bedeutet, in einen beteiligungsorientierten Prozess zu kommen, um die Arbeits- und Rahmenbedingungen zu verbessern. Nur so lassen sich aus den Erkenntnissen, wo es hakt und wo es gut läuft, konkrete betriebliche Maßnahmen entwickeln und Veränderungen einleiten. In der Werkstatt stellten betriebliche Akteurinnen und Akteure gemeinsam mit den wissenschaftlichen Begleiter:innen ihre Projekte vor, gewährten Einblicke in die konkrete betriebliche Umsetzung und gaben Beispiele für Maßnahmen. Timo Polk, Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Wolfenbüttel sowie Gabi Ahmling, Betriebsratsvorsitzende von Libri, gaben Einblicke in ihre Prozesse. Alexandra Wagner aus dem ver.di Expert*innen-Netzwerk Gute Arbeit skizzierte in ihrem Beitrag die Konzeption und Umsetzung der Befragung in den Ver- und Entsorgungsbranchen mit dem DGB-Index Gute Arbeit als Good Practise Beispiel für Kombinationen aus Branchen und Betriebsbefragungen.